Mit Vollgas in die Zukunft

Die Vorteile der Automatisierung des Gashandels

Die Strommärkte, insbesondere die Intraday-Märkte, stehen häufig im Rampenlicht. In den letzten Jahren konnten wir dort Kurssprünge und negative Preise beobachten, während es bei den Gashändlern verhältnismäßig ruhig zuging. In letzter Zeit hat sich dies jedoch grundlegend geändert.

Die niederländischen Gas-Futures (TTF) stiegen am 1. Oktober auf ein neues europaweites Hoch von 97,50 Euro pro MWh. Am selben Tag schlossen sich GASPOOL und NetConnect Germany zum einzigen bundesweiten Gashandelsplatz in Deutschland zusammen. Apropos Handel: Aufgrund der steigenden Preise sahen sich die Erdgashändler einige Tage später mit massiven Margin Calls konfrontiert, also Nachschussforderungen der Clearingbanken, die von den Vertragspartnern die Hinterlegung von weiteren Barmitteln oder Wertpapieren verlangten, um Kursschwankungen, d. h. potenzielle Verluste, auszugleichen.

Viele Analysten beschreiben die derzeitige Situation als einen perfekten Sturm – die Kombination aus neuem Gasjahr, einer hohen Nachfrage nach LNG, erschöpften europäischen Gasspeichern und einer hohen Nachfrage nach Gas-to-Power. Diese Entwicklung verdeutlicht die starke Abhängigkeit der Energiewende vom Gas als Übergangstechnologie und als Kapazitätspuffer für die volatileren erneuerbaren Energiequellen. Sicherlich wird die derzeitige Gaskrise irgendwann enden und die Märkte sich beruhigen, aber einige der Ursachen für die Preisschwankungen werden auch weiterhin bestehen bleiben. Um für künftige Herausforderungen gewappnet zu sein, setzen daher immer mehr Marktteilnehmer auf Algo-Trader wie unsere automatisierte Handelslösung, den Likron Gas Execution Service (LGES).  Hierfür gibt es gleich eine Reihe guter Gründe.

Selbst in weniger volatilen Zeiten sind die Gasmärkte mittlerweile einfach zu schnelllebig, und die manuelle Ausführung von Aufträgen, gelinde gesagt, ineffektiv. Es ist daher nicht ungewöhnlich, dass eine Order schon nicht mehr verfügbar ist, nachdem sie von einem Händler ausgewählt wurde und bestätigt werden konnte. Schneller war in solchen Situationen oftmals ein Algotrader. Mit unserem LGES geben Sie einfach Ihren Limitpreis ein – sobald eine passende Order angeboten wird, führt unsere Lösung sie mit minimaler Latenzzeit für Sie aus.

Die Zeit, die einem Händler zur Verfügung steht, wirkt sich auch auf den Spread-Handel aus. Der Handel mit Spreads beruht häufig darauf, dass der Händler zwei Marktplätze oder Produkte beobachtet und bei Erreichen einer bestimmten Preisdifferenz die Aufträge ausführt. Dieser Prozess ist jedoch langsam, aufwändig und obendrein noch fehleranfällig. Da unser LGES die Spreads rund um die Uhr überwacht, spart dies sehr viel Zeit und Mühe. Obendrein bewegt er sich dabei immer zuverlässig innerhalb der festgelegten Limits.

Neben dem enormen Zeitdruck sehen sich Händler heute mit noch einer ganzen Reihe anderer Herausforderungen konfrontiert. So müssen sie sich möglicherweise mit negativer P&L oder Compliance-Aufgaben auseinandersetzen. Das erhöht den ohnehin schon vorhandenen Druck und nimmt die wenige noch verbleibende Zeit in Anspruch. Kombiniert man dies mit einer dünnen Personaldecke, geraten die Händler stark in Bedrängnis. Indem der LGES zuvor erstellte Strategien im Verlaufe des Handelstages (und während der Nacht) ausführt, verschafft er den Händlern eine dringend benötigte zeitliche Entlastung und ermöglicht es ihnen, sich auf komplexere Aufgaben zu konzentrieren.

Überarbeitete und gestresste Händler können nur eine begrenzte Menge an Informationen verarbeiten, was angesichts der wachsenden Zahl ein Einflussfaktoren und zu berücksichtigenden Informationen mittlerweile ein erhebliches Risiko darstellt. Und selbst wenn es in den Unternehmen und bei den Führungskräften eine Risikopolitik gibt, kann deren Umsetzung die Handelsprozesse deutlich verlangsamen. Indem er die Risikorichtlinien selbstständig überwacht, kann unser LGES einen vollständig automatisierten Arbeitsablauf für das Schließen offener Positionen bereitstellen, wie beispielsweise für das Hedging.

Für viele Unternehmen bedeutet Risikominimierung derzeit noch, dass sie den Umfang der Positionen reduzieren, die anfällig für Marktschwankungen sein könnten. Infolgedessen übernehmen die Händler oftmals die Rolle des Risikominderers. Ein automatisierter Prozess zur Glattstellung offener Positionen, wie ihn unser LGES bereitstellt, stellt dagegen eine äußerst effiziente Methode dar. Die von Kunden erstellten Positionsdateien können in praxiserprobten Workflows eingelesen werden. Anschließend können auf ihrer Grundlage Strategien entwickelt und Handelsgeschäfte durchgeführt werden. Für viele Unternehmen bedeutet Risikominimierung derzeit noch, dass sie den Umfang der Positionen reduzieren, die anfällig für Marktschwankungen sein könnten. Infolgedessen übernehmen die Händler oftmals die Rolle des Risikominderers. Ein automatisierter Prozess zur Glattstellung offener Positionen, wie ihn unser LGES bereitstellt, stellt dagegen eine äußerst effiziente Methode dar. Die von Kunden erstellten Positionsdateien können in praxiserprobten Workflows eingelesen werden. Anschließend können auf ihrer Grundlage Strategien entwickelt und Handelsgeschäfte durchgeführt werden.

Wie Sie sehen, gibt es viele gute Gründe, warum Sie Ihren Gashandel automatisieren sollten – ganz unabhängig davon, ob die Märkte gerade in Aufruhr sind.

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